Versailler Vertrag rhein

Der französische Historiker Raymond Cartier stellt fest, dass Millionen VonDeutschland im Sudetenland und in Posen-Westpreußen in einem feindlichen Umfeld unter Fremdherrschaft gestellt wurden, in dem Belästigungen und Verletzungen von Rechten durch Behörden dokumentiert sind. [219] Cartier behauptet, dass von 1.058.000 Deutschen in Posen-Westpreußen 1921 758.867 aus ihrer Heimat innerhalb von fünf Jahren wegen polnischer Schikanen geflohen seien. [219] Diese Verschärfung der ethnischen Konflikte würde zu öffentlichen Forderungen führen, das annektierte Gebiet 1938 wieder anzusiedeln und zum Vorwand für Hitlers Annexion der Tschechoslowakei und Teile Polens zu werden. [219] Sollte Belgien innerhalb von 25 Jahren nach Inkrafttreten dieses Vertrags beschließen, im Gebiet Ruhrort eine tief befahrbare Rhein-Maas-Wasserstraße zu schaffen, so ist Deutschland verpflichtet, nach den plänen, die ihr von der belgischen Regierung mitzuteilen sind, nach Absprache mit der Zentralkommission den Teil dieser schiffbaren Wasserstraße in ihrem Hoheitsgebiet zu errichten. Am 7. März 1936 verkündete Hitler vor dem Reichstag, dass das Rheinland remilitarisiert worden sei, und um die Kriegsgefahr abzuschwächen, bot Hitler an, in den Völkerbund zurückzukehren, einen Luftpakt zu unterzeichnen, um Bomben als Kriegsweg zu verbieten, und einen Nichtangriffspakt mit Frankreich, wenn die anderen Mächte der Remilitarisierung zustimmten. [100] In seiner Ansprache vor dem Reichstag begann Hitler mit einer langen Anprangerung des Versailler Vertrages als unfair gegenüber Deutschland, behauptete, er sei ein Mann des Friedens, der Krieg mit niemandem wolle, und argumentierte, dass er nur die Gleichheit Deutschlands anstrebe, indem er den unfairen Versailler Vertrag friedlich aufgehebe. [116] Hitler behauptete, es sei ungerecht, dass wegen Versailles ein Teil Deutschlands entmilitarisiert werden sollte, während in jeder anderen Nation der Welt eine Regierung ihre Truppen irgendwo innerhalb ihrer Grenzen beaufbringen könne, und behauptete, alles, was er wolle, sei “Gleichheit” für Deutschland. [116] Schon damals behauptete Hitler, er wäre bereit gewesen, die weitere Entmilitarisierung des Rheinlandes zu akzeptieren, wie Stresemann 1925 in Locarno als Preis für den Frieden versprochen hatte, wenn es nicht der französisch-sowjetische Pakt von 1935 gewesen wäre, den er für Deutschland bedrohte und ihm keine andere Wahl ließ, als das Rheinland zu remilitarisieren. [116] Mit Blick auf die öffentliche Meinung im Ausland betonte Hitler, dass die Remilitarisierung nicht dazu gedacht sei, jemand anderen zu bedrohen, sondern nur eine Abwehrmaßnahme, die Deutschland durch die seiner Meinung nach bedrohlichen Aktionen Frankreichs und der Sowjetunion aufgezwungen wurde.

[116] Zumindest einige Leute im Ausland akzeptierten Hitlers Behauptung, er sei aufgrund des französisch-sowjetischen Pakts zu diesem Schritt gezwungen worden. Der ehemalige britische Premierminister David Lloyd George erklärte im Unterhaus, Hitlers Handeln im Gefolge des französisch-sowjetischen Pakts sei voll und ganz gerechtfertigt gewesen, und er wäre ein Verräter Deutschlands gewesen, wenn er sein Land nicht geschützt hätte. [117] Deutschland verpflichtet sich, den Transmigrationsverkehr durch sein Hoheitsgebiet weder zu verhängen noch zu kontrollieren, über die Maßnahmen hinaus, die erforderlich sind, um sicherzustellen, daß die Fluggäste auf der Durchreise gutgläubig sind; noch es einer Reederei oder einer anderen privaten Einrichtung, Gesellschaft oder Person, die am Verkehr interessiert ist, zu gestatten, irgendeine Beteiligung an allen administrativen Dienstleistungen, die für diesen Zweck erforderlich sein könnten, zu übernehmen oder direkten oder indirekten Einfluss auf diese auszuüben.

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